European Tour Reviews 2-2005 (Sun, 13. Feb. 2005) Tour of Austria, Italy, Germany, Switzerland and France
Weniger ist oft mehr Aufgeblasene Arrangements und bis zum Exzess ausgereizte Technik können einen Song nicht retten.Ann Klein kann locker darauf verzichten. Ihre Songs leben auch puristisch.
Die Songwriterin aus New York zählt zu gerne gehörten Gästen in Österreich. Bei ihren Club-Tourneen steht dann auch nur eines im Mittelpunkt: die Musik.
Weil in der Musikbranche gerne mit Namen operiert wird, muss Ann Klein damit leben, dass ihr Stellenwert als Songwriterin oft mit dem Hinweis "Gitarristin von Joan Osborne und Ani DiFranco" aufgeputzt wird. Dabei wäre das nicht notwendig, wenn man sich nur darauf beschränkt, Ann Klein über ihr musikalisches Schaffen zu entdecken.
Für ihr neuestes Album "My Own Backyard" hat sich die Amerikanerin eine Entschleunigungskur verordnet. Beschränkt auf das Notwendigste Instrumentarium bewegt sie sich zurück zu den Wurzeln und macht Country-Folk in bester Tradition lebendig.
Die Themen, um die sich ihre feinen Songs drehen, sind sehr persönlich angelegt. Es geht um das Vermissen, um enttäuschte Liebe, um das Gefühl, nur ein Teil eines Spieles zu sein. Teilweise zusammen mit dem New Yorker Produzenten Tim Hatfield geschrieben, sind Klein's Songs von einer schlichten Eleganz, der man sich nicht entziehen kann. Am 16. Februar, 21:00 ist Ann Klein mit Band im Smaragd Linz zu hören. (Oberösterreichische Nachrichten) http://www.wasistlos.at/wasistlos/333847?PHPSESSID=3f039aae93f150cc1cb62f0f1322e93c
Lokalaugenschein von Peter Gnaiger SALZBURGER NACHRICHTEN 28.02.2005
Die Bar-Geschichte
wird keine. "Ann Klein ist mein schlechtester Gast", knurrt Rudi Pemberger hinter der Theke seiner Rockhousebar. Dabei wäre die Idee so gut gewesen ...
Ann Klein lebt in New York. Dort macht sie Rockmusik. "Aber die Art, wie ich Gitarre spiele, ist Blues", meint sie und fragt Rudi, ob er eine Tasse Tee habe. "Sag ich ja", meint Rudi. "Wenn Du wissen willst, was ein Manhattan ist, dann musst Du schon mich fragen."
Der Zufall
hat Klein zur Österreichliebhaberin gemacht. "Etwa zwei Monate im Jahr lebe ich hier", sagt sie. Zufällig hätten sich vor Jahren persönliche Kontakte ergeben: "Die Leute hier sind ausgesprochen lieb", meint sie. Ann Klein ist harmoniesüchtig. Deshalb spricht sie auch nicht gerne über Politik: "Ich bin hundertprozentig gegen die amerikanische Regierung", meint sie kurz. Sie hätte sogar Verständnis für den Antiamerikanismus in "good old Europe". Umso mehr freue sie sich darüber, dass die Europäer die Amerikaner trotzdem noch mögen. "Man darf Politik nicht mit Freundschaft vermischen", meint sie. Sie spricht lieber über ihre Musik und dass die meisten der Songs ihres neuen Albums ("My own Backyard") in Österreich entstanden sind.
"Rotwein-Nacken" Voriges Jahr im Burgenland etwa: "Mann, da war ich einsam", erinnert sie sich. "Burgenland ist für Österreich wohl das, was für einen New Yorker Arizona ist. Nur dass in Arizona Rednecks sitzen und im Burgenland "Redwine-Necks." Sie fing die Stimmung mit ihrem Song "Hank Williams" ein. "Du weißt schon: I am so lonley, I could cry." Dabei kommt der Song durchaus fröhlich rüber.
Klein spielt am liebsten in kleinen Clubs. Hallen mag sie nicht. Ihre Musik ist intim. Sie arbeitet mit einfühlsamen Texten und eingängigen Melodien, die nicht selten an eine gut aufgelegte Norah Jones erinnern. "Rock und Blues ist in den USA derzeit überhaupt nicht in Mode", sagt sie, "aber genau deshalb ist die Szene so gut." "Warum?" "Weil kein Mainstream mehr dahinter steckt. Jeder Blues- und Rockmusiker macht gerade die Musik, die ehrlich aus ihm rauskommt. Das können Hip-Hopper schon lange nicht mehr von sich behaupten." Für das Foto bastelt Rudi Pemberger noch einen Manhattan. "Ihr seid immer so höflich", meint sie. "Stimmt schon", meint Pemberger, "deshalb sind wir auch keine Antialkoholiker." "Sorry?" "Ein bisserl Alkohol kann auch locker machen."
Life-Info: Ann Klein, Rockhouse, 28. 2. (20.30 Uhr) www.salzburg.com/sn/aktuell
So groß kann Klein sein. Intimes Trio verhilft East-Coast-Sound zu neuer Blüte.
Die New Yorker Gitarristin und Sängerin Ann Klein fühlt sich in Salzburg rundum wohl. Auf ihrer Homepage beschreibt sie das Rockhouse als "The coolest club on planet europe". Ihr Album "Waiting for the snow" hat sie bei ATS Records aufgenommen und dann wäre da noch ihre langjährige Rhythmusbegleitung in Person von Klaus Kircher und Robert Kainar, beide Mitglieder der Jazz-Formation K3. "Salzburger sind herzliche Menschen. Es ist toll mit ihnen zusammenzuarbeiten". Das hört man gerne, auch wenn man sich nicht unbedingt angesprochen fühlt. Das minimalistische Trio-Format bietet Klein, die sich auch als Begleiterin von Joan Osborne oder Ani DiFranco einen Namen gemacht hat, beste Entfaltungsmöglichkeiten. Ihr virtuoses Gitarrenspiel, gepaart mit der energetischen und druckvollen Rhythmussektion, sorgt für einen individuell geprägten East-Coast-Sound erster Güte. "Auf der Bühne bin ich ganz verändert. Das Publikum gibt mir sehr viel Energie. Das ist ein tolles Gefühl", so die vielseitige Künstlerin, die über den instrumentalen Anspruch hinaus auch allerhand zu sagen hat. "Ihre Texte sind nicht bloßes Beiwerk zur anspruchsvollen Gitarrenbetätigung, da kommt eins zum anderen und beide werden eins". (Tiroler Tageszeitung). Ann ist wieder mit neuer CD unterwegs, man darf gespannt sein! (Rockhouse Magazine, 2-2005) www.rockhouse.at
ANN KLEIN CD: MY OWN BACKYARD (1-2005) Klein van gestalte maar .....wat Ann Klein op haar vierde cd "My Own Backyard" laat horen is van grote kwaliteit. Eerder verschenen van deze New Yorkse schone de albums "Driving Insane" (out of print) , "For The love Of Love"(1999) en "Waiting for The Snow" (2002). En toch geraakt zij bij het grote publiek niet erg bekend. Als voortreffelijk gitariste zat zij ondermeer in de bands van Ani di Franco en Joan Osborne, speelde zij op het album van Natalie Umbruglia en stond zij op de cover van Bilboard met een artikel over New Yorks Best Unsigned Bands. Referenties die kunnen tellen. Misschien is zij in Oostenrijk, Duitsland, Zwitserland en Italie beter bekend want in het verleden was zij daar verschillende malen met haar vaste begeleidingsband uit Salzburg Oostenrijk (Klaus Kircher- bas, vocals en Robert "Bob" Kainar- drums, percussie) op toernee. Het is niet eenvoudig om Anneke in een specifiek muziekaal hokje te plaatsen. Met de openingssong van dit album en de vraag "Hank Williams" (would you please come back) verwacht je een country deuntje maar het is frisse pop rock met onmiddelijk een staaltje van Klein's gitaarkennis en het Hammond orgeltje van Rob Arthur. Diezelfde man komt ook nog eens langs met zijn accordionneke op het popdeuntje "Dancing In the Rain". Iets meer roots en Americana met het up-tempo "You Can be My Rainy Day","Love is Standing By" en "Part Of The Game"(met mandoline van A.Klein). Het fluisterend en vol emoties gezongen "Your Southern Charms" krijgt als extraatje Ann Klein op lap steel.(prachtig). En de afwisseling blijft duren want met "Sad song" haalt zij de dobro boven en met deze song van haar partner Tim Hatfield en producer van "My Own Backyard"(op de titelsong ondermeer Eric "Roscoe" Ambel op gitaar) krijg je een beetje bluegrass voorgeschoteld. De traditionele iets bluesy streep is met de song "Go Back to Chattanooga" van de partij. Weer die prachtige lapsteel,Hammond b3, en Wurlitzer als toemaatje. Een tikkeltje country met "All That I had Missed". "There's A Storm comin'" is de perfecte afsluiter van dit heerlijk album, rustige storytelling met de prachtige stem van deze veelzijdige instrumentaliste singer/songwriter Ann Klein. Anneke komt op toernee in Februari (zie www.ann-klein.com) en hopelijk haalt er iemand haar eens naar Belgie. Klein maar dapper ...klasse (SWA, rootstime belgium) http://users.skynet.be/fa014779/roots/home.htm |